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Ist unser Trinkwasser noch rein?

Unser Trinkwasser hat einen langen Weg vor sich bis es aus unserem Wasserhahn kommt. Der Weg vom Wasserversorger (Wasserwerk) bis zu uns ins Haus ist oft mehrere Kilometer lang. Dabei läuft es in teilweise über 100 Jahren alten Rohren über Land, tief in den Straßen und Wegen.

Immer wieder hört man von zunehmenden "Trinkwasserunfällen", bei denen entweder über Rohrbrüche oder plötzliches Vorkommen von Keimen und Bakterien im Trinkwasser berichtet wird. Diese Fälle nehmen immer mehr zu. Wie aber gelangen beispielsweise Fäkalbakterien in unser Trinkwasser? Eine mögliche Ursache: Das Rohrleitungsnetz gehört von Grund auf saniert und erneuert. Dies scheint zu teuer und deshalb leidet auch unser Trinkwasser, denn alte Rohre können undicht werden und somit können Insekten und Keime in unser Trinkwasser gelangen.


Wasserwerke spielen eine entscheidende Rolle bei der Bereitstellung von Trinkwasser für die Bevölkerung. Obwohl moderne Wasseraufbereitungsanlagen in der Lage sind, eine Vielzahl von Verunreinigungen zu entfernen, können sie nur bedingt reines Wasser erzeugen. Das liegt daran, dass einige Stoffe im Grundwasser so fein verteilt oder gelöst sind, dass herkömmliche Filtrations- und Reinigungsprozesse ihre Entfernung erschweren.


Einige der Herausforderungen, denen Wasserwerke gegenüberstehen, sind:

 

  1. Mikroorganismen und Viren: Während Standarddesinfektionsverfahren wie Chlorung effektiv gegen viele Mikroorganismen wirken, können einige Viren und resistente Bakterienarten trotzdem überleben.

  2. Spurenelemente und Mineralien: Bestimmte Mineralien und Spurenelemente, wie beispielsweise Calcium, Magnesium oder Eisen, können schwierig zu entfernen sein, da sie oft in gelöster Form vorliegen.

  3. Lösliche organische Verbindungen: Einige organische Substanzen können so fein gelöst sein, dass herkömmliche Filtrationsmethoden nicht in der Lage sind, sie effizient zu entfernen.

  4. Schwer abbaubare Chemikalien: Bestimmte industrielle Schadstoffe und Chemikalien können eine Herausforderung darstellen, da ihre Molekülstrukturen schwer abzubauen sind.

  5.  Radioaktive Substanzen: Natürliche radioaktive Elemente wie Radon können ebenfalls im Grundwasser vorhanden sein und erfordern spezialisierte Technologien für ihre Entfernung.

 

Trotz fortschrittlicher Technologien und strenger Überwachung können daher nicht alle Stoffe im Grundwasser vollständig herausgefiltert werden. Es ist daher wichtig, dass Verbraucher zusätzliche Schutzmaßnahmen in Erwägung ziehen, wie zum Beispiel den Einsatz von Haushalts-Wasserfiltern, um die Qualität des Trinkwassers weiter zu verbessern. Welche Filtertechnologie dabei die modernste und sinnvollste ist, zeigen wir gerne bei unseren Beratungsgesprächen in Verbindung mit unserem kostenlosen "LIVE"-Wassertest auf.


MYTHOS: Die Wasserwerke filtern alle Schadstoffe aus unserem Trinkwasser!


So sehen beispielsweise Hauptwasserleitungen in unseren Straßen aus. Da fragt man sich; wo kommt dieser ganze ekelhafte Schmutz in den Leitungen her und wie gelangt er dort hinein? Durch diese Rohre fließt das Trinkwasser, welches dann aus Ihrem Wasserhahn kommt und in dem du das Gemüse abwäschst, in dem du deine Nudeln, Kartoffeln, etc. kochst und es zum Trinken in Flaschen füllst.



Hauptwasserleitung innen verschmutzt
Verschmutzte Trinkwasser-Hauptleitung


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